Stromeffiziente Großgeräte im Haushalt

Die hessenENERGIE hat auf ihrer Web-Seite die aktuelle Übersicht für 2014/15 zu stromeffizienten Großgeräten im Haushalt veröffentlicht, die vom Niedrig-Energie-Institut erarbeitet wurde.

 

Mit dieser Liste erhalten Verbraucher, die sich vor dem Kauf eines neuen Kühlgerätes, eines Geschirrspülers, einer Waschmaschine oder eines Trockners orientieren wollen, ein kompaktes Informationsangebot. Die Übersicht benennt jeweils die fünf Geräte mit der höchsten Effizienz für die gebräuchlichen  Gerätearten und -größen. Zudem werden die Durchschnittswerte für das derzeitige Geräteangebot ausgewiesen. Daran kann der Konsument ablesen, was ihm der Kauf eines hocheffizienten Spitzenprodukts in eingesparten Kilowattstunden und letztlich auch in Euro und Cent bringt. 

 

Die Übersicht kann auf der Web-Seite der hessenENERGIE eingesehen und heruntergeladen werden:

 

Häuslebauer, aufgepasst!

Einsatz erneuerbarer Energien oder bessere Wärmedämmung sind bei Neubauten Pflicht

Die Nutzung erneuerbarer Energieformen wie Geothermie, Umweltwärme oder Solarthermie ist bereits seit einigen Jahren für private und öffentliche Bauherren gesetzlich vorgeschrieben. Das Erneuerbare-Energien Wärmegesetz (EEWärmeG) verpflichtet Eigentümer von Neubauten dazu, einen Teil des Wärme-/Kälteenergiebedarfs durch die Nutzung erneuerbarer Energien zu decken, um den Anteil an regenerativen Energien für Wärme- und Kälteerzeugung in Deutschland weiter zu erhöhen. Ersatzweise können Bauherren durch bessere Wärmedämmmaßnahmen als gesetzlich gefordert ihren Energieverbrauch verringern und erfüllen damit ebenso die gesetzlichen Vorgaben.

In einem ersten Schritt hat das Regierungspräsidium (RP) Gießen jetzt diese Bauherrenpflicht stichprobenartig überprüft. „Dabei musste ich leider feststellen, dass die geltenden Rechtsvorschriften selbst bei Architekten und Planern wenig bekannt sind oder ignoriert werden“, so Kurt Lehmann-Zintel, Baukontrolleur beim RP. Häufig komme es zu einer Verwechselung mit der bekannteren Energieeinsparverordnung (EnEV). Dies führe in einigen Fällen zu falschen Absprachen und Beratungsgesprächen, auf die sich die Bauherren dann auch noch verlassen. Eine Nichtbeachtung des EEWärmeG, um Geld zu sparen, könne die Hauseigentümer allerdings teuer zu stehen kommen, weiß der Experte.
 
„Zum einen sind die Häuslebauer verpflichtet, ihrer Bauaufsichtsbehörde einen entsprechenden Nachweis vorzulegen, der seitens der Bauämter auch nachgefordert und andernfalls mit einem Bußgeld geahndet wird, zum anderen kann der Einsatz erneuerbarer Energien nachgefordert werden, sollte sich herausstellen, dass ein Bauherr keine entsprechenden Maßnahmen umgesetzt hat“, so Lehmann-Zintel. Sollte eine Nachrüstung aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht möglich sein, werde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. In einem solchen Fall erhebe die Behörde den wirtschaftlichen Vorteil, den der Bauherr dadurch gewonnen hat, dass er die Vorgaben des EEWärmeG nicht beachtet hat. Diese Kosten würden dann um den Bußgeldbetrag von bis zu 50.000 Euro erhöht und dem Bauherren in Rechnung gestellt.

Ab dem kommenden Jahr, so Lehmann-Zintel, werden sowohl die Unteren Bauaufsichten als auch das RP verstärkt kontrollieren. Bauherren, die sich mit dem Thema auseinander setzen wollen, können in Zweifelfällen ihre zuständige Untere Bauaufsichtsbehörde oder das Regierungspräsidium Gießen unter 0641 303 2336 ansprechen.

Quelle: www.rp-giessen.de


Energie sparen! Aber wie?

Beleuchtung

Oft haben kleine Ursachen große Wirkung! Tragen Sie durch richtiges Verhalten entscheidend zur Senkung des Stromverbrauchs bei.  

  • Nutzen Sie das Tageslicht effektiver! Wussten Sie schon, dass Vorhänge und Gardinen bis zu 50 % des Tageslichtes schlucken? Beachten Sie bei den nächsten Veränderungen in Ihrer Wohnung, dass helle Wände, Decken und Möbel das Licht reflektieren und den Raum heller und auch größer erscheinen lassen. Sie sparen dadurch Strom und Geld!
  • Vermeiden Sie Dauerbeleuchtung! Beispielsweise durch Zeitschaltuhren oder Bewegungsmelder. Öfter einmal ausschalten gilt im Übrigen auch für Energiesparlampen. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass das Einschalten von Energiesparlampen überdurchschnittlich viel Energie verbraucht. 

Achten Sie beim Kauf auf folgenden Tipp. Er zahlt sich aus - für Ihren Geldbeutel und den Klimaschutz!  

Glühlampe raus, Energiesparlampe rein. Folgendes Rechenbeispiel klingt überzeugend: Eine Energiesparlampe kostet bei der Anschaffung rund 5 € mehr als 10 Glühlampen. Eine effiziente 11-Watt-Energiesparlampe als Ersatz für eine 60-Watt-Glühlampe spart aber während ihrer Lebensdauer von zirka 10.000 Betriebsstunden rund 90 € ein (Annahme: Strompreis von 20 Cent/kWh). Quelle: www.stromeffizienz.de 

Kühlen und Gefrieren

Zirka 16 % des Strombedarfs in privaten Haushalten werden für die Erzeugung von Kälte benötigt. Da Kühlgeräte rund um die Uhr betrieben werden müssen, wirken sich Energieeinsparungen besonders günstig aus. 

  • Kühl- und Gefrierschränke sollten nach Möglichkeit in einem kühlen Raum aufgestellt werden beziehungsweise vor Hitzeeinwirkungen durch Herde, Heizungen oder direkte Sonneneinwirkung geschützt werden. Befindet sich der Standort in einer Umgebungstemperatur von 25° C, ergibt das 190 kg CO2 im Jahr. Verringern Sie die Umgebungstemperatur auf 21° C, kann der CO2-Ausstoß auf 160 kg pro Jahr reduziert und 50 € gespart werden. Jedes Grad geringere Raumtemperatur spart dabei ca. 3 % Energie bei Gefrier- und 6 % Energie bei Kühlgeräten.
  • Achten Sie darauf, dass das Gerät seine Wärme gut an die Umgebung abgeben kann. Die Lüftungsgitter dürfen nicht abgedeckt werden und der Abstand zur Wand ist so zu bemessen, dass die Luft ungehindert entlang der Kühlflächen streichen kann.
  • Besitzen Sie Geräte ohne Abtauautomatik, tauen Sie es regelmäßig ab, spätestens dann, wenn sich eine dickere Schicht Reif oder Eis im Gerät gebildet hat.
  • Bevor erwärmte Lebensmittel in den Kühl- oder Gefrierschrank gestellt werden, sollten sie auf Zimmertemperatur abgekühlt werden. Neben der Vermeidung unnötiger Kühlleistung verhindern Sie im Gefrierschrank auch das Antauen bereits gefrorener Lebensmittel.
  • Wenn Sie Lebensmittel aus dem Gefrierschrank über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen, kann die gespeicherte Kälte des gefrorenen Essens im Kühlschrank genutzt werden.
  • Vermeiden Sie durch eine sinnvolle Ordnung im Kühl- und Gefrierschrank längere Öffnungszeiten der Tür. Neben dem Energiespareffekt vermindert sich die Eisbildung durch weniger Luftfeuchte, die ins Gerät gelangt.
  • Die Türdichtungen sollten regelmäßig geprüft werden.
  • Passen Sie die Kühltemperaturen den Erfordernissen an. In der Regel sind – 18º C im Gefrierteil und +7º C im Kühlteil ausreichend. Eine stärkere Kühlung verbraucht nur mehr Energie ohne zu nutzen.
  • Bei „guter Planung“ haben Sie Ihren Kühlschrank bis zum Urlaubsbeginn geleert und können ihn abschalten. Dabei sollten Sie die Gerätetüren offen lassen, um Schimmelbildung zu verhindern.

Beim Kauf von elektrischen Geräten zahlt sich die Beachtung der folgenden Tipps für Ihren Geldbeutel und den Klimaschutz aus! 

 Kaufen Sie energieeffiziente Geräte möglichst der Effizienzklasse A++ oder A+++. Diese Geräte benötigen 45 % weniger Strom als vergleichbare Geräte der Effizienzklasse A. Ein mittelgroßer Kühlschrank mit Gefrierfach der Energieeffizienz B – also ein Modell, was vor zehn Jahren modern war – kostet im Jahr rund 100 € an Strom. Für ein vergleichbares aktuelles Modell A++ bezahlen Sie nur 40 € im Jahr.

  • Wählen Sie das Gerät in passender Größe. Bei einer vierköpfigen Familie geht man von maximal 50 bis 80 Litern Nutzinhalt pro Person aus.

Waschen 

Beachten Sie folgende Tipps und Sie sparen beim Waschen Strom und Wasser! 

Den meisten Strom verbrauchen Waschmaschinen, um das Wasser auf die benötigte Temperatur zu bringen. Es ist deshalb sinnvoll öfter mit einer Waschtemperatur von 30° C oder 40° C und nur bei stark verschmutzter Wäsche mit 60° C zu waschen. Probieren Sie aus, welcher Wascheffekt damit erzielt wird, denn wer bei 40° C statt bei 60° C wäscht, verbraucht nur halb so viel Strom. Auf eine Vorwäsche kann bei normaler Verschmutzung verzichtet werden. Für den Klimaschutz kann hinsichtlich der geringeren Waschtemperatur zum Beispiel folgende Rechnung aufgemacht werden: Ein übliches Neugerät verursacht bei 95° C mit Vorwäsche pro Waschgang allein für den Stromverbrauch 1.400 Gramm CO2. Bei 60° C ohne Vorwäsche sind es 850 Gramm (minus 40 %). Damit sparen Sie bei 50 Wäschen im Jahr zirka 8,50 € an Strom und eine vom Maschinentyp abhängige Menge Wasser. 

  • Beladen Sie alle Geräte immer nur mit der in der Gebrauchsanweisung empfohlenen Menge! Die Nutzung von Sparprogrammen mit halber Ladung sind weniger effizient. Zweimal halbvoll gewaschen, verbraucht wesentlich mehr Strom und Wasser als eine volle Ladung. 

Kochen

Etwa 8 % des elektrischen Stroms werden in einem durchschnittlichen Haushalt zum Kochen benötigt. Die durchschnittlichen Jahresemissionen an CO2 betragen in einem 4-Personenhaushalt 388 kg. Meist allgemein bekannte „kleine“ Maßnahmen wirken sich auch hier auf den Geldbeutel aus.

  • Kochen mit dem passenden Deckel spart etwa 75 % Energie.
  • Kochen Sie mit einer der Menge angepassten Topfgröße und dann auf einer Herdplatte, die nicht größer ist als der Topfdurchmesser. Ist der Durchmesser des Topfes nur 3 cm kleiner als die Kochplatte, gehen ca. 30 % Energie verloren.
  • Nutzen Sie die Restwärme des Elektroherdes. Schalten Sie Herd oder Backofen 5 bis 10 Minuten vor Ende des Garvorganges aus.
  • Bei der Elektrobratröhre ist das Arbeiten mit Umluft die sparende Variante. Es kann eine geringere Temperatur gewählt werden und die Hitze verteilt sich besser.
  • Beim Kochen von Kartoffeln und Gemüse reicht es, den Topf zirka 2 cm mit Wasser zu füllen. Dadurch sparen Sie viel Energie und zusätzlich bleiben wertvolle Vitamine erhalten.

 Womit stromsparend und umweltschonend kochen? 

  • Setzen Sie das passende Gerät ein, zum Beispiel den Schnellkochtopf bei Speisen mit längerer Kochzeit. Damit sparen Sie bis zu 60 % Strom und auch 60 % CO2.
  • den Wasserkocher für Tee- und Wassererhitzung und den speziellen Eierkocher. 

Heimelektronik/Computer

Energieverluste durch "Stand-by" und "Schein-Aus"

Eine immer größere Energiemenge geht in den Haushalten mit vielen elektrischen Geräten verloren, wenn sich diese im Leerlauf befinden. Die Mehrzahl der Geräte befindet sich oft nur in einem Bereitschaftsmodus. Dabei unterscheidet man zwischen dem "Stand-by-Modus", der üblicherweise durch eine Leuchtdiode angezeigt wird und einem so genannten "Schein-Aus", wo unbemerkt Energie verbraucht wird. 
 
Das Netzteil vieler Geräte (Radios, Fernseher, Telefon, Halogenlampen, Computer, Drucker, ...) ist beim Ausschalten oder wenn ein Akku-Ladevorgang abgeschlossen ist, immer noch angeschlossen und verbraucht ständig Strom.
 
So kann der Verbrauch im Stand-by-Modus zum Beispiel bei manchen Kompaktstereoanlagen bis zu 25 W betragen. Ein PC mit Monitor benötigt zum Beispiel auch im Schein-Aus bis zu 10 W. In einem durchschnittlichen Haushalt mit Fernseher, DVD-Player, PC, Monitor etc. kommen so schnell unnötige Stromkosten von zirka 100 € jährlich zusammen.

Bei einem LCD-Fernseher mit einer durchschnittlichen Stand-by-Betriebsdauer ist mit bis 27 kg CO2 pro Jahr zu rechnen, bei einem entsprechendem Videogerät mit 81 kg, bei einer HiFi-Komplett-Anlage mit 62 kg. 

Bei einem LCD-Fernseher mit einer durchschnittlichen Stand-by-Betriebsdauer ist mit bis 27 kg CO2 pro Jahr zu rechnen, bei einem entsprechendem Videogerät mit 81 kg, bei einer HiFi-Komplett-Anlage mit 62 kg. 
   
Beim Kauf elektronischer Heim- und Bürogeräte achten Sie auf den Verbrauch. Kleine Netzteile verbrauchen weniger Strom. Kaufen Sie nicht das Gerät, das alles kann, sondern das, was Sie brauchen. So sind z. B. moderne Laptops leistungsfähig und flexibel, verbrauchen aber wesentlich weniger Strom als PCs. 

Die EU hat eine Internet-Seite zur Information über Modelle mit dem niedrigsten Stromverbrauch und der ENERGY STAR-Norm eingerichtet: www.eu-energystar.org/de/index.html

Immer dann, wenn die Geräte nicht benötigt werden, zum Beispiel in der Nacht oder bei längerer Abwesenheit, sollten Fernseher, Unterhaltungselektronik und PC vom Netz getrennt werden. Bei Geräten, die über keinen Netzschalter verfügen oder bei denen der Netzschalter nur schwer erreichbar ist, bieten Steckerleisten mit Schaltfunktion komfortable Abhilfe. Sparen Sie hier nicht beim Preis und schaffen Sie sich eine hochwertige Steckerleiste an, die beispielsweise auch einen integrierten Überspannschutz (Gewitter, Blitzeinschlag) hat.

Heizen

Mit wenig Aufwand lassen sich von jedem Euro, den Sie bisher für das Heizen bezahlen, 20 Cent sparen.
 
 Bei jährlichen Heizkosten von rund 3.600 € für ein unsaniertes Einfamilienhaus können das jedes Jahr rund 710 € sein. Wer in Zeiten gestiegener Energiepreise mit einfachen Methoden Energie sparen will, ist deshalb gut beraten, das eigene Verhalten zu hinterfragen. "Allein durch richtiges Lüften können die Heizkosten um 260 € reduziert werden", sagt Thomas Kwapich, Bereichsleiter bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena).

Neben Tipps, die beim Umdenken anfangen und keine Kosten verursachen, hat die dena auch einige Maßnahmen zusammengestellt, die mit wenig Geld umgesetzt werden können und sich schnell bezahlt machen:
 
Richtige Raumtemperatur wählen: Die optimale und angenehme Raumtemperatur liegt in Wohnräumen bei 19 bis 20° C. Jedes Grad darüber erhöht die Heizkosten um bis zu sechs Prozent. Geld, das sich problemlos sparen lässt. Die Temperatur sollte in der Nacht um vier Grad abgesenkt werden. Schlafzimmer und Flure können kühler sein, jedoch nicht unter 16° C, sonst könnte Feuchtigkeit an den Außenwänden kondensieren. Tagsüber sollten die Türen zwischen warmen und kühlen Räumen geschlossen gehalten werden. Beim Verlassen der Wohnung sollte die Heizung nur runter geregelt, aber nicht komplett ausgeschaltet werden. 
 
Stoßlüften Beim Dauerlüften über gekippte Fenster geht viel Energie verloren. Besser mehrmals täglich Stoßlüften im Winter (5 bis 10 Minuten) und dabei die Heizkörperventile schließen. Geschlossene Gardinen oder Rollläden verringern Wärmeverluste in der Nacht. 
 
Wärmestau vermeiden: Heizkörper müssen die Wärme frei an die Raumluft abgeben können. Deshalb dürfen sie nicht durch Vorhänge oder Möbel verstellt werden. Eine zusätzliche Dämmung der Wand hinter dem Heizkörper ist in vielen Fällen sinnvoll. Entsprechende Dämmplatten gibt es im Baumarkt. 

Heizkörper entlüften Heizkörper können nicht optimal funktionieren, wenn sich Luft in ihnen angesammelt hat. Mit einem Entlüftungsschlüssel aus Baumarkt oder Fachhandel lässt sich der Heizkörper schnell und einfach entlüften. 
 
Fenster und Türen abdichten: Durch undichte Türen und Fenster entweicht kontinuierlich warme Luft aus der Wohnung. Einfache und effektive Abhilfe gegen feuchte Zugluft bieten selbstklebende Dichtungen zum Abdichten von Fenstern und Türen, die man im Baumarkt bekommt. 
 
Elektronische Heizkörperventile einsetzen: Mit elektronischen Heizkörperreglern wird die Raumtemperatur nach einmaliger Einstellung automatisch geregelt. So ist das Bad morgens zum Duschen bereits warm, kühlt aber tagsüber, wenn es nicht gebraucht wird, auf sparsame 16° C herunter. Ein unnötiges Durchheizen nicht benutzter Räume wird so ganz automatisch vermieden. 
 
Heizung richtig einstellen und Heizungspumpe überprüfen: Wenn Heizkörper rauschen oder ungleichmäßig warm sind, ist meist die Heizungsanlage falsch eingestellt. Ein Fachmann sollte die Heizung gründlich überprüfen: Mit einem sogenannten hydraulischen Abgleich sorgt er dafür, dass sich das Heizungswasser gleichmäßig verteilt und alle Räume bedarfsgerecht mit Wärme versorgt werden. Dabei sollte auch die Heizungspumpe überprüft werden. Denn viele Pumpen können sich den Bedürfnissen der Heizungsanlage nicht sinnvoll anpassen. Selbst wenn eine geringe Pumpenleistung ausreichen würde, pumpen sie mit Hochdruck weiter und verschwenden dabei Strom. Effiziente, also “geregelte“ Heizungspumpen schalten dagegen automatisch hoch und runter. 
 
Rohrleitungen dämmen: Laufen Heizungs- und Warmwasserrohre durch kalte Räume, zum Beispiel im Keller, verlieren sie einen Teil der zuvor erzeugten Wärme. Eine Dämmung der Rohre im Keller sorgt dafür, dass die Wärme möglichst verlustfrei die Heizkörper erreicht. 
 
Oberste Geschoss- und Kellerdecke dämmen: Sind der Dachboden oder der Keller weder ausgebaut noch beheizt, sollten die oberste Geschossdecke und die Kellerdecke auf jeden Fall gedämmt werden. So entweicht die Wärme nicht länger aus beheizten Räumen. Das lässt sich ab 25 € pro Quadratmeter realisieren.
 
Ist eine Sanierung des Hauses zweckmäßig?
 
Einen ersten kostenlosen Energie-Check für’s Haus bietet die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) an. Hier können Sie sich informieren: www.sanieren-profitieren.de 
 
Eine ausführliche Energiediagnose mit detaillierten Maßnahmeempfehlungen wird im Bundesprogramm „Vor-Ort-Beratung“ gefördert: www.bafa.de

Warmwasserbereitung

Rund 12 % der in den Haushalten aufgewendeten Energie wird zur Bereitstellung von Warmwasser benötigt. Damit macht die Erzeugung von Warmwasser nach Heizung und Automobil den drittgrößten Energieverbrauch der Haushalte aus. 
 
Unsere Spartipps zur effektiven Warmwasserbereitung

  • Temperieren Sie das Wasser mit einer modernen Mischbatterie auf eine angenehme Temperatur. Damit werden lange Einregelzeiten mit Wasser- und Energieverlusten überflüssig. Die Einstellung von Brauchwasser auf 55º C ist meist ausreichend. Durch höhere Temperaturen entstehen sonst größere Speicherverluste und Kalk.
  • Ein tropfender Wasserhahn kann bei einem Tropfen pro Sekunde im Laufe eines Tages zu einem nicht gewollten Wasserverbrauch von zirka 20 Litern führen. 
  • Beim Zähne putzen den Wasserhahn abdrehen.
  • Öfter Duschen statt ein Vollbad nehmen! Für ein Vollbad wird im Vergleich zu einer sechs Minuten dauernden Dusche etwa die dreifache Warmwassermenge benötigt. Für einmal Duschen wird 2 kWh und für ein Vollbad 6 kWh an Energie verbraucht. Mit der eingesparten Energie könnten Sie beispielsweise eine Energiesparlampe mit 12 W zwei Wochen lang ununterbrochen brennen lassen. 
  • Kalt- und Warmwasserleitungen sollten durch eine gute Isolation der Warmwasserleitung voneinander getrennt sein.
  • Erfolgt die Warmwasserbereitung über einen Boiler, setzen Sie eine Zeitschaltuhr ein! Damit kann das Warmwasser pünktlich erhitzt werden, zum Beispiel für die tägliche Dusche. So braucht der Boiler das warme Wasser nicht über einen längeren Zeitraum vorzuhalten. 
  • Je weniger Warmwasser benötigt wird, desto weniger muss erhitzt werden: Der Handel bietet für Duschköpfe und Mischarmaturen Aufsatzköpfe an, die den Wasserstrahl mit Luft anreichern. Dadurch wird die Durchflussmenge an Wasser verringert.

Bei der CO2-Bilanz ist eine Warmwassererzeugung durch solartechnische Anlagen die beste Lösung. Mit dem am 1.Januar 2009 in Kraft getretenen 'Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich' (Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz – EEWärmeG ) wird der Einsatz erneuerbarer Energien bei Neubau von Gebäuden für einen Teil des Wärmeenergiebedarfs sogar verbindlich vorgeschrieben. 

Konsum und Ernährung

Allein durch seinen Konsum verursacht jeder Einwohner in Deutschland durchschnittlich über 4 Tonnen CO2. Der Bereich Ernährung ist dabei mit einem Anteil von 1,5 Tonnen beteiligt. Wie viel CO2 ein Einzelner als Beitrag zum Klimaschutz vermeiden kann, hängt daher nicht zuletzt von seinen Bedürfnissen ab.
 
 Nach einer Schätzung des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie könnte durch einen effizienten und sparsamen Lebensstil die durchschnittliche Pro-Kopf-Emission in Deutschland von jährlich 10 bis 12 Tonnen halbiert werden.

Wie kann ich CO2 einsparen?

 Wenn Sie sich gesund ernähren, schonen Sie auch die Umwelt, denn  

  • die schlechteste Klimabilanz haben tierische Lebensmittel,
  • frisches und regionales Obst und Gemüse der Saison ist auch gut für die Klimadiät und
  • biologische Lebensmittel sind bezogen auf die Klimabilanz immer von Vorteil.

Als graue Energie wird die Energiemenge bezeichnet, die für Herstellung, Transport, Verkauf und Entsorgung eines Produktes benötigt wird. Dabei werden auch alle Vorprodukte bis zur Rohstoffgewinnung und der Energieeinsatz aller angewandten Produktionsprozesse addiert. Wenn zur Herstellung Maschinen oder Infrastruktur-Einrichtungen notwendig sind, wird üblicherweise auch der Energiebedarf für deren Herstellung und Instandhaltung anteilig in die „graue Energie“ des Endprodukts einbezogen. Das „Produkt“ kann auch eine Dienstleistung sein.
 Anders ausgedrückt: Graue Energie ist der indirekte Energiebedarf durch Kauf eines Konsumgutes, im Gegensatz zum direkten Energiebedarf bei dessen Benutzung 

 Tipps 

  • Unnötige Verpackungen vermeiden: Stoffbeutel statt Plastiktüte, Mehrwegglas statt Plastik, zum Beispiel für Joghurts.  
  • Wasserverschwendung ist nicht nur wegen der wertvollen Ressource zu überdenken, auch die Aufbereitung und der Transport mit Pumpen verbraucht viel Energie.
  • Kaufen Sie langlebige Produkte (Kleidung, Möbel und vieles andere), auch wenn diese teurer sind als „Billigangebote“. Auf Dauer macht sich das bezahlt.

Positive Auswirkungen der CO2-Reduzierung

Die positiven Auswirkungen der CO2-Reduzierung sind vielschichtig und betreffen neben dem Klimaschutz vor allem

  • die Verbesserung der Lebensqualität durch weniger Luftschadstoffe und Lärm,
  • die Reduzierung der Abhängigkeit von importierten Öl und Gas,
  • den Gewinn für die eigene Geldbörse,
  • das bessere Standortimage für Tourismus und Wirtschaft und 
  • die Entwicklung nachhaltiger regionaler Wirtschaftsstrukturen

Öffnungszeiten der Verwaltung

Montag bis Freitag: 
08.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Montag und Dienstag: 
14.00 Uhr bis 15.30 Uhr

Donnerstag:
14.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Kontakt

Telefon 06443/609-0
Fax 06443/609-12
E-Mail: info(at)ehringshausen.de

Hauptamt
Rathausstraße 1
35630 Ehringshausen

Bankverbindungen

Sparkasse Wetzlar
Konto-Nr. 22000418
BLZ 51550035
BIC HELADEF1WET
IBANDE75515500350022000418

Volksbank Mittelhessen eG
Konto-Nr. 71508102
BLZ 51390000
BIC VBMHDE5F
IBAN DE80513900000071508102


Notdienste

Notrufnummern

Feuer/Unfall/Notfall 
Einheitlich 112

Leitstelle Lahn-Dill
Krankentransport/Rettungsdienst
06441/19222

Ansprechpartner Polizei 
Volker Hinkel
06443/830325
Jan Albohr
06443/830327

Sollten Sie unter den oben genannten
Rufnummern niemanden erreichen,
wählen Sie die Nummer der 
Polizeistation Herbon
02772/47050
In dringenden Fällen wählen Sie immer bitte die Notrufnummer 110.

Arztnotruf

Erreichen Sie über die Rufnummer 116 117
 
Zahnärztlicher Notdienst
01805/607011
 
Augenärztlicher Notdienst
Telefonisch beim behandelnden
Augenarzt zu erfragen.
 
Beim Ausfall von Telekommunikationseinrichtungen bzw. Telefonortsnetzen werden durch die Feuerwehren an den Feuerwehrgerätehäusern Notfallmeldestellen eingerichtet. Im Not- oder Gefahrenfalle wenden Sie sich bitte an diese Notfallmeldestellen. Achten Sie auf Rundfunkdurchsagen.
 
Rohrbrüche

Wassermeister der Gemeinde Ehringshausen
0175/2625414

Rufbereitschaft des Forstamtes an Sonn- und Feiertagen
06441/679010

Strom- und Erdgasversorgung: EnergieNetz Mitte GmbH

Service-Center: 0800-32 505 32
Mo.-Fr. 8-18 Uhr (kostenfrei)
Entstörungsdienst  Strom: 
0800-34 101 34
täglich 0-24 Uhr (kostenfrei)
Entstörungsdienst Gas: 
0800-34 202 34
täglich 0-24 Uhr (kostenfrei)