Unser Wappen
Geographische Lage
Lageplan unserer Ortsteile

Gemeinde Ehringshausen und Ortsteile

Zahlen und Fakten über die Gemeinde Ehringshausen

Zwischen den Städten Herborn und Wetzlar liegt unsere Gemeinde, als zentraler Mittelpunkt in günstiger Verkehrslage.

 

Auf dem Globus noch nicht einmal ein Punkt, doch für die Bewohner heute bedeutsamer Faktor ihres Lebens, ihrer Heimat oder zumindest Lebensraum. Eine Verwaltungseinheit, bestehend aus den neun Ortsteilen Breitenbach, Daubhausen, Dillheim, Dreisbach, Ehringshausen, Greifenthal, Katzenfurt, Kölschhausen und Niederlemp, mit insgesamt ca. 9.480 Einwohnern. Ein Areal mit 2.291 ha Wald. Eine betriebsame Industriezone. Ortschaft mit vielen aus den vorigen Jahrhunderten stammenden Bauwerken. Einkaufszentrum, Arbeitsstätte für viele Menschen und Erholungsraum, all das und viel mehr ist EHRINGSHAUSEN.

 

Natürliche Standortvorteile und verschiedene Einrichtungen, z. B. die günstige Anbindung an das Verkehrsnetz der Deutschen Bahn AG - Gießen / Siegen -, die Anschlussstelle an die BAB A 45 - Dortmund / Frankfurt "Sauerlandlinie", ein Krankenhaus, Seniorenwohnanlagen, verschiedene Ärzte und Apotheken, den Feuerwehrstützpunkt, die Polizeistation, Grund- und Gesamtschulen, das Hallenbad, Großturnhalle, die Kindergärten und verschiedene Freizeiteinrichtungen prägen das Erscheinungsbild unserer Gemeinde und unterstreichen die zentralörtliche Bedeutung auch über die Grenzen dieses Gemeinwesens hinaus.


Wappen und Flagge

Am 9. Februar 1977 wurde Ehringshausen das heutige Wappen durch den Hessischen Innenminister verliehen.

Die Wappenbeschreibung enthält folgenden Wortlaut:

„In Gold ein rotes Zahnrad, belegt mit einer aufsteigenden blauen Spitze.“

Diese Wappenbeschreibung hat folgende Bedeutung, die in groben Zügen die Struktur der Gemeinde Ehringshausen widerspiegelt. „In Gold ein rotes Zahnrad“ weist auf die Bedeutung der eisen-, holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie für die Gemeinde hin, die schon in früheren Jahrhunderten durch ihre Eisenerzförderung (bis 1956) bekannt und daher schon seit langem keine reine Ackerbaugemeinde mehr war. Die „aufsteigende blaue Spitze“ stellt stilisiert einen Kirchturm dar und soll an die spätgotische Kapelle in Ehringshausen, die sich in ihrer tatsächlichen architektonischen Gestalt nicht in das Wappen aufnehmen ließ. Das Wappen bringt alte kirchliche Tradition und die moderne wirtschaftliche Bedeutung der Gemeinde Ehringshausen in trefflicher Weise zum Ausdruck.

Geschichte der Gemeinde Ehringshausen

Vorgeschichtliche Funde

Zwei Urnen am Stemel an der Hauptstraße Ehringshausen-Dillheim aus der Hallstatt-Zeit ungefähr 800 - 700 v. Chr.. Scherben von Gefäßen aus Gräbern, Kellern oder Wohngruben der Frühlatène ungefähr 500 v. Chr. im Steinbruch am Höllenberg oberhalb des Dorfes.

Ersterwähnung

Erste urkundliche Erwähnung im Lorscher Codex. Im 34. Regierungsjahre König Karls, das war im Jahre 802, schenkte Irinc in der Bardorfer Mark im Lahngau, dem Kloster Lorsch einen befestigten Hof. Daraus ist Ehringshausen entstanden. Das Mutterdorf Bardorf lag auf der rechten Dillseite am Fuße des Himmelberges, in der Nähe des Bahnhofes und den Burger Eisenwerken. Es gab ein Ober- und Nieder-Bardorf.

 

1284 heißt der Ort IRINGESHUSEN 
1320 IRINGSHUSEN

 

Nachstehend einige Daten aus der Geschichte

1450
 wird die Dillheimer Mühle erwähnt, in der 1502 die Einwohner u. a. von Ehringshausen, Dillheim, Daubhausen, Katzenfurt und Kölschhausen zu den "Mahlgästen" gehörten.

1512 schreibt die Geschichte, dass den Vorsitz im Gericht zu Dillheim der Amtmann Johann Riedesel von Greifenstein für die Solmser Grafen führt. 

1558 gehörten zur Pfarrei Dillheim 12 Dörfer, u. a. die zur heutigen Gemeinde gehörenden Orte Breitenbach, Daubhausen, Dillheim, Dreisbach, Ehringshausen, Katzenfurt, Kölschhausen und Niederlemp.

1600 errichtete Graf Wilhelm Moritz von Solms-Braunfels einen Eisenhammer.

1618 - 1648 tobt Kriegsvolk im Dilltal. In diesen Jahren werden Misserfolge und Hungerzeiten angeführt.

1700 erhalten Ehringshausen und Katzenfurt unter dem Schultheiß Georg Theiss eigene Schulen.

1725 ist auf der "Hütte" in Ehringshausen ein Drahtzug in Betrieb. Die Entwicklung geht weiter, so dass am 20.05.1731 erstmals der Ofen in der Ehringshäuser Eisenschmelze abgestochen wird. Der Betrieb läuft bis zum Jahre 1749.

1770/71 waren von Missernten und Hungerjahren geprägt.

1840 wird der Bau einer Holzbrücke über die Dill in Ehringshausen erwähnt.

1845 erfolgt die Verlegung des Justizamtes von Greifenstein nach Ehringshausen und der erste Arzt eröffnet seine Praxis. Im gleichen Jahr wurde für Ehringshausen die Betriebserlaubnis für eine Filialapotheke erteilt.

1860 wird mit dem Bau der Eisenbahn begonnen und ermöglicht 1862 den regelmäßigen Eisenbahnverkehr.

1865 erfolgt die Verlegung des Amtssitzes der Bürgermeisterei Aßlar nach Ehringshausen. Von dort aus wurden auch die Verwaltungsarbeiten für die Ortsteile unserer heutigen Gemeinde erledigt. 

1866 wird am 13.12. der Neubau der Kirche zu Dillheim eingeweiht.

1874 ist ein zweites Eisenbahngleis gelegt worden, um den Verkehrsbedürfnissen zu entsprechen.

1875 wird eine freiwillige Feuerwehr gegründet.

1883 wird ab dem 01.04. für die Postbeförderung von Ehringshausen nach Altenkirchen eine Posthilfestelle in Kölschhausen eingerichtet.

1897 ist mit dem Bau des neuen Amtsgerichts (dem heutigen Rathaus) begonnen worden. Die Einweihung erfolgte am 13.10.1898.

1900 führt die Fernsprechleitung von Wetzlar nach Siegen über Ehringshausen.

1906 kauft die Firma Krupp, Essen, die fürstlichen Gruben im Solms-Braunfels'schen Gebiet für 6,1 Mio. Mark.

1907 erhält Ehringshausen elektrisches Licht.

1911 wurde unter Leitung von Sanitätsrat Dr. Stein das Kaiserin-Auguste-Victoria-Krankenhaus in Ehringshausen in Betrieb genommen. Hauptverdienst und Nebenerwerb hingen in den anschließenden Jahren für einen Großteil der heimischen Bevölkerung von der Landwirtschaft ab.

1934 wurde die Amtsbürgermeisterei Aßlar in Ehringshausen aufgelöst. 

Die folgenden Jahrzehnte nach 1945 beinhalten die Verwirklichung des großen Nachholbedarfs auf allen Gebieten. Durch Zuzug von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen mussten in allen Ortsteilen Wohnungsnotstände abgebaut werden. Trinkwasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Schulraumnot in den Ortsteilen Ehringshausen und Katzenfurt, Errichtung von Dorfgemeinschaftshäusern, Erschließung von Baugebieten und vieles andere mehr, waren dringliche Anliegen aller Verantwortlichen unserer Gemeinde. Ein Aufblühen der heimischen Industrie, des Handwerks und des Handels, verbunden mit zusätzlicher Ansiedlung neuer Betriebe, hat das Bild der Gemeinde Ehringshausen verändert.


Die Ortsteile der Gemeinde Ehringshausen

(Stand 30.06.2017)

Breitenbach

258 Einwohner
385 ha Gemarkungsgröße
225 m NN
13.03.778 urk.-Ersterwähnung
- In uilla Breitenbach -
Diesem Ortsteil wurde 1978 anlässlich der 1200-Jahrfeier die Freiherr-vom-Stein-Plakette verliehen

Daubhausen

457 Einwohner
458 ha Gemarkungsgröße
228 m NN
Mai 1285 urk.-Ersterwähnung
- Duphusen -

Homepage : www.daubhausen.de

Dillheim

892 Einwohner
284 ha Gemarkungsgröße
200 m NN
1226 urk.-Ersterwähnung
- Dilnheim -

Dreisbach

280 Einwohner
346 ha Gemarkungsgröße
245 m NN
01.05.1300 urk.-Ersterwähnung
- Dreispach -

Ehringshausen

4.263 Einwohner
1.002 ha Gemarkungsgröße
175 m NN

Urkundliche Ersterwähnung:
Erstmals wurde Ehringshausen urkundlich am 
21.05.1284 erwähnt. Widukind von Lichtenstein vermachte dem Stift Wetzlar von seinem Hof Ihringeshusen 5 Schilling kölnische Währung, je zwei Gänse und Hühner und ein Fastnachtshuhn Rente auf Martini. Die durch Irinc 802 erfolgte Schenkung an das Kloster Lorsch von einem Bifang (Rodungsbezirk) in der Barcdorfer Mark kann für eine Ersterwähnung des Ortes nach Angabe des Hess. Hauptstaatsarchivs Wiesbaden nicht herangezogen werden. Auf diesem Stück Land entstand erst später die Siedlung Ehringshausen.

Greifenthal

246 Einwohner
212 ha Gemarkungsgröße
240 m NN
1689 urk.-Ersterwähnung
-Entstehung des Namens bei Besiedlung durch Hugenotten-

 

Katzenfurt

1.910 Einwohner
717 ha Gemarkungsgröße
187 m NN
1233 urk.-Ersterwähnung
Erwähnung eines "Heinricus de Kaczenfurt"

 

Kölschhausen

759 Einwohner
621 ha Gemarkungsgröße
211 m NN
Aug. 1253 urk.-Ersterwähnung
- Culshusen -

Niederlemp

415 Einwohner
517 ha Gemarkungsgröße
229 m NN
18.07.845 urk.-Ersterwähnung
- Lempha -

 

 

 

 

Öffnungszeiten der Verwaltung

Montag bis Freitag: 
08.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Montag und Dienstag: 
14.00 Uhr bis 15.30 Uhr

Donnerstag:
14.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Kontakt

Telefon 06443/609-0
Fax 06443/609-12
E-Mail: info(at)ehringshausen.de

Hauptamt
Rathausstraße 1
35630 Ehringshausen

Bankverbindungen

Sparkasse Wetzlar
Konto-Nr. 22000418
BLZ 51550035
BIC HELADEF1WET
IBANDE75515500350022000418

Volksbank Mittelhessen eG
Konto-Nr. 71508102
BLZ 51390000
BIC VBMHDE5F
IBAN DE80513900000071508102


Notdienste

Notrufnummern

Feuer/Unfall/Notfall 
Einheitlich 112

Leitstelle Lahn-Dill
Krankentransport/Rettungsdienst
06441/19222

Ansprechpartner Polizei 
Volker Hinkel
06443/830325
Jan Albohr
06443/830327

Sollten Sie unter den oben genannten
Rufnummern niemanden erreichen,
wählen Sie die Nummer der 
Polizeistation Herbon
02772/47050
In dringenden Fällen wählen Sie immer bitte die Notrufnummer 110.

Arztnotruf

Erreichen Sie über die Rufnummer 116 117
 
Zahnärztlicher Notdienst
01805/607011
 
Augenärztlicher Notdienst
Telefonisch beim behandelnden
Augenarzt zu erfragen.
 
Beim Ausfall von Telekommunikationseinrichtungen bzw. Telefonortsnetzen werden durch die Feuerwehren an den Feuerwehrgerätehäusern Notfallmeldestellen eingerichtet. Im Not- oder Gefahrenfalle wenden Sie sich bitte an diese Notfallmeldestellen. Achten Sie auf Rundfunkdurchsagen.
 
Rohrbrüche

Wassermeister der Gemeinde Ehringshausen
0175/2625414

Rufbereitschaft des Forstamtes an Sonn- und Feiertagen
06441/679010

Strom- und Erdgasversorgung: EnergieNetz Mitte GmbH

Service-Center: 0800-32 505 32
Mo.-Fr. 8-18 Uhr (kostenfrei)
Entstörungsdienst  Strom: 
0800-34 101 34
täglich 0-24 Uhr (kostenfrei)
Entstörungsdienst Gas: 
0800-34 202 34
täglich 0-24 Uhr (kostenfrei)