Wandern in Ehringshausen

Der hohe Waldanteil in der Gemeinde Ehringshausen bietet den Bürgern und Besuchern ideale Möglichkeiten zur Entspannung und Erholung im Rahmen der Nutzung herrlicher Wanderwege.  Auch für geübte Wanderer stehen ausgedehnte Routen zur Verfügung, mit z. B.  ca. 21 km Länge / ca. 6 Stunden Wanderzeit und ca. 180 m Höhenunterschied durch die Wälder der ehemals selbständigen Gemeinden Ehringshausen, Dillheim, Daubhausen und Greifenthal oder  ca. 35 km Länge / ca. 8 - 10 Stunden Wanderzeit und Höhenunterschiede 190 - 385 m über NN durch die Felder und Wälder der ehemals selbständigen Gemeinden Katzenfurt, Ehringshausen, Kölschhausen, Dreisbach, Niederlemp und Breitenbach. 

Haben Sie Interesse? 

Ansprechpartner sind folgende Vereine:            

VSV - Wanderfreunde Katzenfurt e. V., 
1. Vorsitzender Lothar Höffken, Katzenfurt, Rehweg 8,
35630 Ehringshausen
Kontakt: 06449/595 

Vogel- und Naturschutzfreunde Kölschhausen,
1. Vorsitzender Helmut Weller, Daubhausen,
Am Zimmerplatz 24, 35630 Ehringshausen
Kontakt: 06443/819210

Vogel- und Naturschutzgruppe Niederlemp,
Klaus Wolber, Niederlemp, Johannesweg 7,
35630 Ehringshausen
Kontakt: 06440/1368

Wanderatlas Ehringshausen

Die Koppe, ein 351 Meter hoher, erloschener Vulkan, ist die höchste Erhebung in der Gemarkung Kölschhausen und das erste Naturschutzgebiet im Kreis Wetzlar. Sie ist einer der eigenartigsten und schönsten Berge des Kreises Wetzlar und unserer engeren Heimat überhaupt. Die Säulenstellung ist auf der Nordseite des Berges über ungefähr 15 m Höhe, in einem alten Steinbruch, aufgeschlossen. Schon in weit zurückliegenden Zeiten war der Berg über die Grenzen von Kölschhausen hinaus gut bekannt, wenn auch in eher unrühmlicher Weise: In verschiedenen alten Schriften nämlich wird auf die Koppe als Hexentanzplatz verwiesen. Deshalb traute sich kein Mensch der umliegenden Dörfer auf den Gipfel.

Der  Köhlerweg ist eine von 19 zertifizierten Prämienrundwegen und bietet den Wanderern eine Fülle von bleibenden Eindrücken. Er hat eine Streckenlänge von 12,4 km und ist bei mittlerer Kondition in ca. 3,5 Stunden zu bewältigen.

Vom Startpunkt an der Grundmühle geht es mit wechselnden An- und Abstiegen und Ausblicken über die Hänge von Kölschhausen zur Koppe als höchsten Punkt der Tour. Der früher als Steinbruch genutzte Basaltkegel ist heute eines der ältesten Naturschutzgebiete in der Region und zugleich ein sehenswerter Aussichtpunkt. Der örtlichen Überlieferung nach, soll die Koppe zur Walpurgisnacht und auch zu anderen Gelegenheiten Versammlungsort für Hexen und Zauberer aus dem Greifensteiner Land gewesen sein. Nach diesem verwunschenen Ort erwarten den Wanderer die offenen Bachtäler nördlich von Dreisbach und harmonische Ausblicke von den Hangwiesen. Unterwegs lohnt es sich, nach RAuch- und Kohlenmeiler Ausschau zu halten. Noch heute gewinnen Köhler in der Region mit Hilfe von kunstvoll geschichteten Kohlenmeilern aus 100 kg Holz etwa 20 kg Holzkohle.

Historischer Hugenotten Wanderweg

Der Weg ist durch weiße Schilder mit dem Hugenotten-Kreuz gekennzeichnet.

Der „Historische Hugenotten Wanderweg“ beginnt im Ortsteil Greifenthal.

Am Hugenottenbrunnen (Ortseingang) überquert man die Umgehungsstraße und biegt in den Tannenweg ein. Direkt hinter dem einzeln stehenden Haus führt der Weg rechts in den Wald. Das folgende Wegstück ist im Volksmund noch heute als „Totenweg“ bekannt. Das Hugenottendorf Greifenthal besaß in den Anfangsjahren der Gründung keinen eigenen Friedhof. Die Toten mussten daher zum gemeinsamen Friedhof nach Daubhausen getragen werden.

Greifenthal besaß jedoch eine eigene kleine Kirche. Sie wurde 1725-1738 gebaut.

Über der Türschwelle befand sich die Inschrift „Entrez dans ces portes avec action de grâce 1738“. Zu deutsch: „Tretet in diese Tür mit Dankbarkeit ein 1738“.

1891 wurde das Gebäude wegen Baufälligkeit niedergelegt. Auf dem Grundstück wurde ein Schulgebäude errichtet. Der Unterrichtsraum diente zugleich auch dem Gottesdienst. (Quelle: Wilhelm Arabin Hugenottensiedlung Daubhausen und Greifenthal).

Hat man die etwas ansteigende Strecke bewältigt, biegt man nach links ab, in Richtung Daubhausen. Im Dorf besteht die Möglichkeit zur Besichtigung der Hugenottenkirche und Rundgang durch das Museum „Alte Schule“. An der Kirche folgt man der Beschilderung nach rechts (Ulmer Straße) in Richtung „Welscher Born“. Nach ca. 1,5 km sanft bergauf führender Wegstrecke biegt man nach links ab und erreicht nach 15-20 Minuten den Welschen Born. Bänke laden hier zu einer Rast ein. Vom Welschen Born folgt man der „Hohen Straße“, früher ein wichtiger Handelsweg, der von Frankfurt nach Köln führte. Wenn man den Wald verlassen hat,

sieht man rechts das alte Forsthaus. Man geht bergab auf einem Wiesenweg, überquert die Straße und nach wenigen Metern biegt man beim alten Forsthaus auf einen gut befestigten Wanderweg ein. Der Weg führt links am alten Forsthaus vorbei Richtung Greifenstein. Jetzt folgt man der Beschilderung bis zur Klinik Waldhof Elgershausen und weiter nach Greifenstein. Hier wird man von der imposanten Burganlage mit den beiden Doppeltürmen erwartet. Auch die Schlosskirche und die Glockenwelt sind einen Besuch wert. Der Weg von der Burg führt gemäß der Beschilderung zurück nach Greifenthal. Am „Maison Rambaud“ vorbei, erreicht man wieder den Hugenottenbrunnen.

Flyer mit dem Wegverlauf sind bei der Gemeindeverwaltung Ehringshausen und bei Christa Gombel, Greifenthal kostenlos erhältlich.

Über folgenden Link können Sie sich über den Hugenotten-Waldenserpfades informieren: www.hugenotten-waldenserpfad.eu oder ww.surlespasdeshuguenots.eu

 

 

Öffnungszeiten der Verwaltung

Montag bis Freitag: 
08.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Montag und Dienstag: 
14.00 Uhr bis 15.30 Uhr

Donnerstag:
14.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Freitag, 21.06.2019
geschlossen

Kontakt

Telefon 06443/609-0
Fax 06443/609-12
E-Mail: info(at)ehringshausen.de

Hauptamt
Rathausstraße 1
35630 Ehringshausen

Bankverbindungen

Sparkasse Wetzlar
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Notdienste

Notrufnummern

Feuer/Unfall/Notfall 
Einheitlich 112

Leitstelle Lahn-Dill
Krankentransport/Rettungsdienst
06441/19222

Ansprechpartner Polizei 
Volker Hinkel
06443/830325
Jan Albohr
06443/830327

Sollten Sie unter den oben genannten
Rufnummern niemanden erreichen,
wählen Sie die Nummer der 
Polizeistation Herbon
02772/47050
In dringenden Fällen wählen Sie immer bitte die Notrufnummer 110.

Arztnotruf

Erreichen Sie über die Rufnummer 116 117
 
Zahnärztlicher Notdienst
01805/607011
 
Augenärztlicher Notdienst
Telefonisch beim behandelnden
Augenarzt zu erfragen.
 
Beim Ausfall von Telekommunikationseinrichtungen bzw. Telefonortsnetzen werden durch die Feuerwehren an den Feuerwehrgerätehäusern Notfallmeldestellen eingerichtet. Im Not- oder Gefahrenfalle wenden Sie sich bitte an diese Notfallmeldestellen. Achten Sie auf Rundfunkdurchsagen.
 
Rohrbrüche

Wassermeister der Gemeinde Ehringshausen
0175/2625414

Rufbereitschaft des Forstamtes an Sonn- und Feiertagen
06441/679010

Strom- und Erdgasversorgung: EnergieNetz Mitte GmbH

Service-Center: 0800-32 505 32
Mo.-Fr. 8-18 Uhr (kostenfrei)
Entstörungsdienst  Strom: 
0800-34 101 34
täglich 0-24 Uhr (kostenfrei)
Entstörungsdienst Gas: 
0800-34 202 34
täglich 0-24 Uhr (kostenfrei)