Informationen zum Coronavirus

Verordnungen der Landesregierung (Lesefassungen)

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Kitabetreuung ab 2. Juni 2020


Hygienekonzept Corona für die Nutzung von Dorfgemeinschaftshäuser/Volkshalle durch zugelassene Nutzer


Regelungen zur Durchführung von Trauerfeierlichkeiten und Bestattungen


Gaststätten dürfen wieder öffnen / Landkreis und Kommunen arbeiten Hand in Hand zur einheitlichen Regelung der aktuellen Lockerungsmaßnahmen

Im Lahn-Dill-Kreis dürfen Gaststätten ab dem 15. Mai 2020 wieder öffnen. Grundlage dieser Lockerung ist die aktuelle Verordnung der Hessischen Landesregierung vom 7. Mai 2020. Um die Gaststätten-Betreiber im Landkreis zu unterstützen, hat die Kreisverwaltung in Abstimmung mit den Städten und Gemeinden eine Checkliste sowie einen Hygieneplan zu den Öffnungsauflagen entworfen. „Das einheitliche, landkreisweite Vorgehen macht Sinn. Unsere Gastronomen haben mit der Checkliste eine kompakte Zusammenfassung der aktuellen Auflagen und können sich strukturiert auf die Öffnungen ihrer Betriebe am kommenden Freitag vorbereiten“, fasst Landrat Wolfgang Schuster am Mittwochvormittag zusammen. Laut Landesverordnung haben alle Gaststättenbetreiber zudem ein individuelles Hygienekonzept zu entwickeln. „Auch hier haben wir vorgearbeitet und möchten unseren Wirten ein Papier an die Hand geben, das sie unkompliziert an ihre jeweiligen Gegebenheiten anpassen können und das auch sicherstellen soll, dass die sinnvollen Hygienemaßnahmen auch wirklich weiter aus Sorge und Fürsorge beachtet werden“, ergänzt Kreis-Gesundheitsdezernent Stephan Aurand.

Im Rahmen der Versammlung der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Lahn-Dill-Kreises am heutigen Mittwoch hat der Landrat die Checkliste und das Hygienekonzept vorgestellt. Die beiden Dokumente stehen den Gastronomen im Landkreis ab sofort unter www.lahn-dill-kreis.de/corona zum Download zur Verfügung und sind zusätzlich in den Rathäusern der Kommunen ausgelegt. „Wir dürfen nicht vergessen, dass alle Lockerungen, die jetzt kommen, ein Kompromiss sind. Die Pandemie ist noch nicht vorbei und wird uns noch eine Weile begleiten. Wir müssen lernen mit dieser Situation zu leben. Die Punkte auf der Checkliste sind zwingend einzuhalten – mehr denn je geht es um einen verantwortlichen Umgang mit der Thematik“, appelliert der Landrat.

Es sei Disziplin gefordert. „Nur, wenn sich Gaststättenbetreiber und Gäste an die Regelungen halten, kommen wir voran und können die nunmehr begonnene vorsichtige Öffnung auch beibehalten. Die Zahl der Infizierten im Lahn-Dill-Kreis sollte den errechneten Grenzwert nicht überschreiten. Wir sollten alles dafür tun, damit die erreichten Lockerungen nicht wieder zurückgenommen werden“, unterstreicht Kreis-Wirtschaftsdezernent Wolfram Dette.

 Hygiene und Abstand unerlässlich

Das oberste Gebot ist auch für die Gastronomie die Einhaltung der aktuellen Hygiene- und Abstandregelungen. Der Verzehr von Speisen und Getränken kann sowohl im Innen- als auch im Außenbereich einer Gaststätte stattfinden. Pro fünf Quadratmeter darf ein Gast bewirtet werden. Zwischen den Gästen muss der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Gäste sind verpflichtet ihre Kontaktdaten anzugeben, um im Ernstfall eine Nachverfolgung von möglichen Infektionen zu ermöglichen. Das Servicepersonal und die Küchenkräfte haben eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und sind in Hygienemaßnahmen zu schulen. Zudem sind Aushänge zu den erforderlichen Hygiene- und Abstandsregelungen gut sichtbar in der Lokalität anzubringen. Gegenstände zur gemeinsamen Nutzung müssen entfernt werden, wie beispielsweise Salz-, Pfeffer- und Zuckerstreuer.

 „Sollten sich Gaststätten nicht an die Verordnungen halten, drohen eine Anzeige und Bußgelder. Eine sofortige Schließung und der Entzug der Gaststättenerlaubnis sind die weitere Konsequenz“, betont Wolfgang Schuster. Es gehe nicht darum, jemandem etwas Böses zu wollen, es gehe weiterhin – und ganz besonders im Zuge der neuen Lockerungen – um die Sicherheit der Bevölkerung und die Stabilität des Gesundheitssystems. Mehr Lockerungen bedeuten mehr Kontakte bedeuten mehr Infizierte. „Und dann fangen wir ganz schnell wieder von vorne an“, sagt Wolfgang Schuster. 

Sporthallen, Chöre, Schwimmbäder, Seen: Verständigung auf weitere kreiseinheitliche Vorgehensweisen

Sowohl die Checkliste als auch der individualisierbare Hygieneplan für die Gaststätten sollen den Kommunen im Landkreis als Mustervorlage für weitere Bereiche dienen. So können die Vorlagen beispielsweise als Grundlage für die Hygienepläne der Dorfgemeinschaftshäuser genutzt und angepasst werden. Für die eingeschränkte Öffnung der kreiseigenen Sporthallen erarbeitet das Kreis-Gesundheitsamt einen Basishygieneplan, der den Kommunen zeitnah zugeleitet wird. „Offiziell dürfen die Hallen, wie angekündigt, an diesen Freitag, 15. Mai 2020 öffnen. Richtlinie bildet der Basishygieneplan“, betont Gesundheitsdezernent Aurand. Die Herausforderung sei groß gewesen, die Zeit knapp. Kommunen, die die Bestimmungen nicht bis zum 15. Mai umsetzen können, kommunizieren eine mögliche Verschiebung der Hallenöffnung direkt mit den betroffenen Sportvereinen. 

Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister haben sich in Abstimmung mit dem Landkreis außerdem darauf geeinigt, Schwimmbäder, Freibäder und Seen für jegliche Arten der Nutzung bis zur nächsten Änderungsverordnung durch Bund und Land am 4. Juni 2020 geschlossen zu lassen. Auch der Umgang mit Chorproben war Thema der Runde. Hier wird kreisweit die dringliche Empfehlung ausgesprochen, auf alle Formen der Zusammenkunft zum Singen zu verzichten. „Das Corona-Virus wird hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion übertragen. Beim Singen in der Gruppe sind Sängerinnen und Sänger einer höheren Gefahr ausgesetzt. Man singt mit mehr Kraft, als man spricht. Die Tröpfchen fliegen weiter, alle verteilen sie zur gleichen Zeit. Selbst die Einhaltung oder sogar Vergrößerung des Mindestabstandes kommt als Maßnahme dort an ihre Grenzen“, fasst Dr. Gisela Ballmann, Leiterin des Kreis-Gesundheitsamtes zusammen.


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Förderprogramm zur "Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit"

Förderprogramm zur „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“

Soforthilfe des Landes Hessen / bis zu 10.000 Euro Unterstützung für Vereine

Wetzlar/Dillenburg/Herborn (ldk): Das Land Hessen startet ab dem 1. Mai 2020 mit einem neuen Förderprogramm „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“, um die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie für die hessische Vereins- und Kulturlandschaft abzufedern.

Je nach Situation können Vereine bis zu 10.000 Euro finanzielle Unterstützung erhalten. Gemäß der Richtlinie können Mittel beantragt werden, beispielsweise für: Nachwuchsarbeit, Mieten / Betriebskosten (Wasser, Strom, weitere Nebenkosten), Instandhaltungen, Kosten für bereits in Auftrag gegebene und durch die Pandemie abgesagte Projekte (Storno- und Reisekosten, Ausfallhonorare, Werbung, Sachkosten o. ä.).

Alle 41.000 gemeinnützigen Vereine des Landes Hessen sind antragsberechtigt!!! 

  • Gemeinnützige Sportvereine, die Mitglied im Landessportbund Hessen e.V. sind, richten ihre Anfragen an die E-Mail-Adresse coronavereinshilfe@sport.hessen.de.
  • Aus dem Bereich Kultur können Vereine ihre Anträge beim Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst unter E-Mail corona-vereinshilfe@hmwk.hessen.de stellen.
  • Vereine im Bereich Naturschutz u. ä. stellen ihre Anträge beim Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz,                                            E-Mail: corona-vereinshilfe@umwelt.hessen.de.
  • Zuständig für Anträge sozialer Vereine wie z. B. Opferhilfe, Hospizdienste und -initiativen, Flüchtlingshilfe, Nachbarschaftshilfe und Landfrauen sowie Dach- und Fachverbände der Kindertagesbetreuung ist das Hessische Ministerium für Soziales, E-Mail: coronavereinshilfe@hsm.hessen.de

Informationen zu Vereinsarbeit und ehrenamtlichem Engagement gibt es unter https://www.engagierteregion.de/

Informationen des Landes Hessen zum Förderprogramm finden Sie unter dem Link:

https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/foerderprogramm-zur-weiterfuehrung-der-vereins-und-kulturarbeit

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Soforthilfeprogramm des Landes

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen hat ein Soforthilfsprogramm aufgelegt, um hessische Unternehmen aller Branchen, angesichts der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Virus-Pandemie zu unterstützen und Arbeitsplätze zu sichern. 

Existenzgefährdete Unternehmen, Selbstständige, Soloselbstständige und Angehörige freier Berufe erhalten einen einmaligen Zuschuss, um die wirtschaftlichen Belastungen durch die Corona-Virus-Pandemie zu mindern.  

Das Soforthilfsprogramm des Landes setzt auf das Programm des Bundes für Kleinstunternehmen und Soloselbständige auf und ergänzt dieses. 

Die Beantragung ist ab Freitag, 27. März 2020, 15:00 Uhr beim Regierungspräsidium Kassel möglich. 

Erste Informationen zur Soforthilfe hat die IHK auf ihrer Homepage zusammengestellt: 

https://www.ihk-lahndill.de/servicemarken/coronavirus-infos/beantragung-der-corona-soforthilfe-hessen-4744962

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Versicherungsschutz für Helfende während der Corona-Situation

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Einkaufsservice für unsere Bürgerinnen und Bürger

Für Ehringshäuser Bürgerinnen und Bürger, die die Wohnung nicht verlassen dürfen (Quarantäne), aus gesundheitlichen Gründen die Wohnung nicht verlassen können oder zu einer Risikogruppe für das neuartige Coronavirus gehören, wird ein Einkaufsservice organisiert.

Betroffene melden sich bei der Gemeinde Ehringshausen telefonisch unter: 06443/609-911 (Mo-Fr von 9-12 Uhr) oder per E-Mail an: einkaufsservice@ehringshausen.de unter Angabe von Name, Adresse und Telefonnummer. 

Wir nehmen Ihre Einkaufswünsche auf. Die Einkäufe werden durch den Einkaufshelfer bei Rewe in Ehringshausen besorgt.

Einkaufstage sind montags und donnerstags.

Selbstverständlich werden die Einkäufe mit der notwendigen Diskretion abgewickelt.

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

neben den allgemeinen Hinweisen möchten wir Ihnen noch ein paar weitere hilfreiche Informationsquellen und Anlaufstellen mitteilen.

·         Hessenweite Hotline des Sozialministeriums: 0800 555 4666

·         Hotline Gesundheitsamt des Lahn-Dill-Kreises täglich von 10-15 Uhr: 06441 407 1699

·         Bürgertelefon der Gemeinde Ehringshausen während der Dienststunden: 06443 609 911

·         Telefon der Seniorenhilfe dienstags von 10-12 Uhr: 06443 8190360

·         Telefon Akutsprechstunde der Praxis Dilltal während der Öffnungszeiten: 06443 818 5010

·         Ärztlicher Notdienst außerhalb der Hausarztsprechzeiten: 116 117

·         Diakoniestation während der Dienststunden (für ambulante Pflege): 06443 810973

www.infektionsschutz.de (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

www.rki.de                          (Robert-Koch-Institut)

www.bundesgesundheitsministerium.de

www.lahn-dill-kreis.de/corona

sowie die Internetseiten ihrer Krankenkassen.

Wir bitten um Verständnis, dass wir Sie bis zum Ende der Ansteckungsgefahr nicht mit Handschlag im Rathaus begrüßen. Sie sind trotzdem herzlich willkommen. Sollten weitere Maßnahmen erforderlich werden, informieren wir zeitnah über die einschlägigen Medien. Brauchen Sie Hilfe, weil Sie in häuslicher Quarantäne stehen und Unterstützung z.B. zur Lebensmittelversorgung benötigen, wenden Sie sich bitte an das Bürgertelefon der Gemeinde.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund,

Ihr

Jürgen Mock

Bürgermeister


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